kaffee ohne regenwasser

während der eine mann mit dem anderen mann männer* und frauen* von seite zu seite hievt, schaukeln andere. die (ich hoffe hier nicht auch nur männer) wünschen, dass die dunkle wolke ihnen zur abwechslung keinen regen schenkt. und ich hoffe es auch.

kein rüssel und kein schwanz

es sind viele leute und sie wollen alle in dieselbe richtung. noch bevor die letzte person schlusslichtet, kommen wieder viele leute und sie wollen alle in dieandre richtung. diesmal sieht es nicht so voll aus.

strahlender engel

manchmal verstehe ich gar nichts und dann wieder zu viel. zu laut. zu sehr. und wenn du das meine gedachte aussprichst, ärgere ich mich, es bei mir gelassen zu haben. das liegt nicht am frau sein, das liegt nicht am mensch. das liegt am charakter.

du vollarsch.

der stern brennt

es ist keine mietzekatze und es passiert in keinem berliner club, den ich nicht kenne und mich schon gar nicht erst defür anstellen möchte. es ist die fantasie, der traum & das mögliche in der zukunft. im jetzt. im morgen. bald werde ich es wissen. oder eben auch nicht. aber jetzt spüre ich es, ob es da sein wird, oder nicht.

halb schatten / halb sonne

sie sind rasiert und haben breite schultern. sie sind männer und alle merken es. im wasser reden sie über gestern und am land über altbauwohnungen in wien. im halbwasser klopfen sie sich auf die schulter und bauchpinseln sich. wenn mich jemand fragt, heißen sie etienne, augustus & aurol cosinus.

jede straße, jede straße

ich frage nach der gehzeit. aber nicht, weil ich es unbedingt wissen wollte oder mir die unwissenheit den magen auf den kopf stellt. nein. sondern nur, weil ich es als unhöflich empfunden hätte, jemand anderes zu fragen. das darauffolgende mikrogrespräch ist lang und sie erzählt mir genau die dinge, dich ich mich zuvor gefragt habe. und: fünfzehn minuten.

der wind

sie ist gekommen wegen den massen. endlich endlich ist viel los und endlich endlich kann sie wieder arbeiten. neben ihr trubel, vor ihr konzentration. doch dann sind alle weg, ganz unerwartet und fast heimlich.  und wer hätte das gedacht? die konzentration bleibt!

zum glück zum glück.

wir gehen ans ende // das ist keine abhängigkeit

sie ist schön und sie winkt ihr. sie kann sich noch nicht ausziehen, nein. sie weiß ja noch gar nicht, wo sie sie finden kann. die sonne blendet und sie will sie finden. beide wollen sich finden. sie winkt noch größer. ihre blicke treffen sich. endlich. jetzt erst wechselt sie auf badekleidung mit zeitung.

er kann sie nicht heiraten

I ♥ VB glitzert im mittagssonnenlicht, ihre schweißperlenen tropfen zu boden und seine traunseewasserrückstände werden vom blitzblauen badetuch aufgesaugt. es ist wohl durstig. sie auch – macht sich gleich einen radler auf – zack- und schüttet das plastik-regenbogen-schwimm-einhorn an.

post story: die kleine plastik-regenbogen-schwimm-einhornschwester hat das zum glück noch nicht gesehen.