eines nach dem anderen

ich habe in die zukunft investiert. und ich habe wirklich an mich geglaubt. ganz darauf vergessen, grabe ich heute die vielen, leeren seiten wieder aus. und fange an, sie zu befüllen. für die zukunft.

bräunen im winter

ich liege halbnackt in der prallen sonne. neben mir stehen dünne sträucher – ohne grün, ohne bunt – und schützen mich nicht vor fremden blicken. ich kann so schon nicht gut schätzen, aber ohne brille noch weniger, ob mich die wandernden menschen beobachten oder nicht. ich hoffe nicht. trotzdem wundert es mich, dass zwei unter 5-menschen-nicht-gruppierungen seit einigen minuten bloß herum stehen und in meine richtung schauen.

unter dreißig

der gute mix hat seine arbeit getan. zuhause, unterwegs und auch im stern. vor allem im stern. heute macht er seine arbeit in der selbstisolation. (hoffentlich bald wieder unter mehr menschen.)

kein dank

ich stolpere über hass und lande beim ärger. über einen umweg ärgere ich mich nun und frage mich, wieviel muss ich ärgern, bis ich hass erreiche? mir scheint der hass ewig weit weg zu sein, weil zu viel liebe und zu viel anerkennung mitspielt. aber jetzt ärgere ich mich. schon wieder. und frage mich, wieviel noch ärgern, bis ich hass erreiche?

achter märz

frau-sein heißt für mich mensch-sein. aber auch stark sein (müssen). und tolerant sein (müssen). frei sein, laut sein, kritisch sein, respektvoll sein und fair sein (müssen). nachfragen und nachhören und keine rolle spielen (müssen). abenteuerlustig, kreativ und interessiert sein (müssen). die liste könnte noch ewig weiter gehen. aber wenn ich ewig weiter gehe, denke ich an eigentlich auch gar nichts müssen. sein. müssen.

mit trolley macht reisen sehr viel spaß

der riesentrolley steht mitten im raum, und ja, wir wissen alle – oh, wie toll – du warst auf reisen. sags mir! thailand? bali? indien? in den 5 sekunden, in denen du mit mir redest, hast du es mir natürlich gleich sagen müssen. ich gratuliere: neuseeland! wie es mir mit der existenz geht, wie es in der stadt so läuft, in der du jahrelang gewohnt hast, interessiert dich vermutlich nicht, sonst hättest du dich doch erkundigt?!

(er ist) genius (ist sie)

die wände sind rosa, aber eigentlich mehr cremefarbig. das selbe essen schmeckt viel besser besser als im maurer, auch, wenn er veganismus nicht so toll findet.

danke

alles was du brauchst

diese zyste an meinem linken eierstock beunruhigt mich nicht; das monat ohne menstruation beunruhigt mich nicht; und corona beunruhigt mich auch nicht; aber, dass ich chandelier noch nicht im replay hatte… da frag ich mich, was mir wohl sonst noch so entgangen ist…

piratin, flieg

wenn du mich fragst, ist warmes wasser innerlich richtig erfrischend. es belebt sofort und motiviert auf weiteres. du trinkst und trinkst und du weißt, eigentlich ist es medizin. äußerlich kann ich auch kaltes wasser empfehlen. nicht im jänner und nicht vom äußersten anschlag, aber dennoch: eigentlich ist es medizin- erfrischend, belebend und motiviert sofort.