immer noch kein manderl

heute macht der gute mix wieder seine arbeit. der hund möchte laufen und ich möchte sitzen. die eitrigen mandeln aber mögen lieber die waldluft als die krankenzimmerluft. zumindest stelle ich mir das so vor, als mandel.

lieder sommer

heute habe ich wieder einmal mit m wie marlene telefoniert, habe dabei mandalas gemalt, bier getrunken, über die aktuelle beatlesphase geschwärmt und zeit analog verbracht. eigentlich hätte ich auch gerne musik gehört, aber das geht neben dem telefonieren einfach nicht.

zahnpasta & kaffee

schon wieder läuft im radio so belebende, tanzbare musik. schon wieder ist mir dieses lied nicht bekannt.

und trotzdem singe ich mit

kräne in der stadt

endlich habe ich wieder einen platz gefunden, wo ich mich niederlassen kann. wo ich die ruhe besitze, die ich brauche, um den stift tanzen zu lassen. dieser moment darf ewig dauern. hoffentlich kommt der harndrang nicht zu früh.

rauschen

heute sitze ich drinnen, weil drinnen ist die musik laut genug und die autos leise genug. außerdem bin ich sicher vor nicht-blicken.

und das andere knie schont weiter.

alles was du brauchst

diese zyste an meinem linken eierstock beunruhigt mich nicht; das monat ohne menstruation beunruhigt mich nicht; und corona beunruhigt mich auch nicht; aber, dass ich chandelier noch nicht im replay hatte… da frag ich mich, was mir wohl sonst noch so entgangen ist…

weil laufen gehen, nein danke

seitdem eine kopfhörertragende frau von der straßenbahn ermordet wurde, habe ich mich entschieden, kopfhörerlos fahrrad zu fahren. es ist schön. es ist leise, ich kann bewusst atmen, nach vorne schauen und immer wieder von schönen mikroausschnitten aus autoradios überrascht werden. nicht ganz klar ist mir jedoch, wann ich jetzt mein kopfhörertragendes kopfkino ausleben soll, damit die realität ertragbar ist…

er kann sie nicht heiraten

I ♥ VB glitzert im mittagssonnenlicht, ihre schweißperlenen tropfen zu boden und seine traunseewasserrückstände werden vom blitzblauen badetuch aufgesaugt. es ist wohl durstig. sie auch – macht sich gleich einen radler auf – zack- und schüttet das plastik-regenbogen-schwimm-einhorn an.

post story: die kleine plastik-regenbogen-schwimm-einhornschwester hat das zum glück noch nicht gesehen.

pure faulheit

du ziehst die jacke nicht aus und ziehst sie einfach nicht aus. nicht in der küche, nicht im zug, nicht bei deinen eltern, nicht mal in einem lokal. ich frage mich, ob ich jemanden lieben kann, der die jacke nicht auszieht.

dann treffe ich auf jemanden, die die selbe eigenschaft hat. längst habe ich schon akzeptiert, dass die jacke nicht ausgezogen wird, selbst wenn ich es nicht verstanden habe. sie erklärt es mir, ohne es bewusst zu merken.

jetzt sitze ich auch im zug, mit jacke. und keinerlei intention sie auszuziehen. wäre ja viel zu anstrengend.